Sieg und Cup-Aus für Pallavolos

Die Kreuzlinger Volleyballer traten zum Doppelwochenende an und zeigten in der Meisterschaft gegen Wetzikon keine Blösse. Nach dem Sieg am Samstag folgte im Cup ein härterer Brocken mit Colombier aus der NLB.

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Die Pallavolos starteten einmal mehr im vollbesetzten Remisberg gut, aber verhalten. Spektakuläre Angriffs- und Blockpunkte wurden von weniger erfreulichen Eigenfehlern verfolgt. Wetzikon konnte so gut mit den Gastgebern mithalten, verpasste aber am Ende knapp den Anschluss und gewährte den Thurgauern die Führung. Im zweiten Durchgang mussten die Kreuzlinger einen herben Rückschlag mit dem verletzungsbedingten Ausfall der Teamstütze Roman Brühweiler hinnehmen. Die Truppe von Adrian Bär zeigte aber mit dem nötigen Ärger eine starke Reaktion und spielten für ihren verletzten Teamkameraden auch den zweiten Satz siegreich nach hause. Im Dritten klappte nicht alles wunschgemäss: „Wir legten eine kleine Pause ein“, kommentierte Bär diesen Umlauf. Dieses Zwischentief brachte die Zürcher Oberländer wieder heran, doch zum Ausgleich reichte es nicht mehr. Die Pallavolos spielten nach dem Verlust des dritten Satzes im Vierten wieder stark und liessen vor allem am Block und in der Verteidigung kaum Punkte zu und gewannen verdient mit 3:1.

Gleich am Folgetag empfingen die Herren vom Bodensee in der 5. Cuprunde den NLB-Gegner aus Colombier. Die Verletzungsliste mit den zusätzlichen Ausfällen von Brühweiler und Böhni war ähnlich lange wie die Kaderliste, doch Bärs Team war von Anfang an entschlossen, dem oberklassigen Gegner ein Bein zu stellen. Mit einer durchgewirbelten Aufstellung und Verstärkungen aus dem 2. Liga-Farnteam spielten die Pallavolos frech und frisch auf, vor allem Peter Stevko setzte mit sehr harten Angriffen auf der Diagonalposition Akzente. Die Zuschauer freuten sich zusammen mit dem Team über spannende Ballwechsel in einem sehr eng verlaufenden Spiel. Leider gab es für Kreuzlingen am Ende nichts zu jubeln, das 0:3 auf dem Papier widerspiegelt das Spiel auf Augenhöhe kaum. „Wir können stolz auf das Gezeigte sein“, lobte Bär seine Herren.